Verleihung des Preises der Arnold-Freymuth-Gesellschaft - Prantl prangert an
Journalist wirbt um mehr Verständnis für Politiker
Redner beleuchten die Rolle der Medien kritisch

HAMM • Der Preisträger, dem WDR-Intendant Dr. Fritz Pleitgen bescheinigte, sein Schreibgerät wie einen "Tintendegen" zu benutzen, ein "Wachmacher" und "Radikaldemokrat" zu sein, wollte "eigentlich nur kurz Danke sagen", nahm dann aber doch - weil "sehr viel Substanzielles gesagt wurde" - eine Positionsbestimmung der politischen Berichterstattung und der Politik vor.
Es gebe zugleich eine Nähe und Distanz der Journalisten zur Politik, beschrieb Dr. Heribert Prantl ein "manchmal parasitäres Verhältnis", das durch die hohe Journalistendichte in Berlin seit 1998 geprägt werde. "Exklusivität ... lesen Sie mehr!

Erschienen am: 27. November 2006 (Westfälischer Anzeiger)

1000-jähriges Zeitfenster
KUNST Manfred Dirkling erstellt Preis für die Arnold-Freymuth-Gesellschaft

HAMM • Eine gute Tradition setzt die Arnold-Freymuth-Gesellschaft zum siebten Mal in Folge fort: Der Preis, den die Gesellschaft kritischer Juristen am Samstagabend im Gustav-Lübcke-Museum zum siebten Mal verleiht, ist mit 5.000 Euro dotiert und wird um ein Kunstwerk bereichert, das diesmal der Holzbildhauer Manfred Dirkling geschaffen hat. Ausgezeichnet wird Dr. Heribert Prantl, Journalist und Innenpolitik-Ressortleiter der "Süddeutschen Zeitung"; Festredner in dieser bereits ausgebuchten Veranstaltung sind Ex-Kanzler Gerhard Schröder und der WDR-Intendant Fritz Pleitgen (WA ... lesen Sie mehr!

Erschienen am: 24. November 2006 (Westfälischer Anzeiger)

"Ein Spiegel der Seele"
Kur(z)zeit-Ateliers: Werk von Manfred Dirkling entsteht derzeit im Kurpark - Besucher können dem Holzbildhauer bei der Arbeit über die Schulter schauen

BAD SASSENDORF • Rasch und in geübtem Rhythmus schlägt der Klüpfel auf den Stechbeitel, bis die Späne fliegen. Holzbildhauer Manfred Dirkling muss kräftig hämmern, um sein baumlanges Werkstück zu bearbeiten. "Eschenholz", berichtet der 56-jährige Künstler aus Welver, "ist ganz schön hart."
Zähes Material, aus dem andererseits eine anmutig schwingende Form entstehen soll. "Ich habe Bad Sassendorf schon immer mit Wasser verbunden, die Sole, die Brunnen im Kurpark, der Teich: Deshalb diese Wellenbewegung", erklärt der ... lesen Sie mehr!

Erschienen am: 15. Juli 2005 (Soester Anzeiger)

"Für Hippies war Daumen wichtiger als der Drahtesel"

HAMM • Was hat ein richtiger Hippie mit Fahrradfahren zu tun? "Gar nichts!" sagt Manfred Dirkling. Er muss es wissen. Zweifellos ist Manfred Dirkling, der diesjährige Künstler des WA-Fahrradplakates, ein typischer Vertreter der Hippie-Generation. Seine Jugendzeit hat er reichlich ausgekostet und gerät schnell ins Schwärmen ob der schönen langen Sommer in der heißen Sonne von St. Tropez. "Das wichtigste Verkehrsmittel in dieser Lebensphase war zweifellos der ausgestreckte Daumen", erzählt der (schon) 50jährige mit einem Schmunzeln im ... lesen Sie mehr!

Erschienen am: 03. Juni 1999 (Westfälischer Anzeiger)

Frische Luftsprünge
"Hier und jetzt": Das Lübcke-Museum Hamm zeigt aktuelle Kunst der Region

HAMM • Eine "frische" Ausstellung soll es sein, die Anstöße gibt, ja Provokationen bietet. Burkhard Richter vom Gustav-Lübcke-Museum in Hamm hängt die Messlatte hoch für die zweite Ausgabe der Ausstellung "Hier und jetzt - Aktuelle Kunst aus Hamm und der Region". Die Premiere vor vier Jahren war - bei allem ungleichen Niveau - ein Erfolg. Die Wiederholung, die am Sonntag um 11.30 Uhr eröffnet wird, soll sie noch überbieten. Diesmal fördert die Kulturregion Hellweg. Das Stadtmuseum Beckum und das Morgner-Haus in Soest jurierten mit und ... lesen Sie mehr!

Erschienen am: 26. März 1999 (Westfälischer Anzeiger)

Hommage an Schlaun im Schloss

HAMM • "Hommage an Schlaun" nennt Manfred Dirkling seinen Zyklus mit Holzplastiken, die der Hammer Bildhauer vor vier Jahren aus Anlass des 300. Geburtstags des westfälischen Barock-Baumeisters geschaffen hat.
Die Objekte waren bereits vor zwei Jahren im Glaselefanten ausgestellt. Jetzt sind sechs der großformatigen Objekte bis zum 12. September - dem "Tag des Denkmals" - in der "guten Stube" der Stadt zu bewundern. Dann haben alle Kunstinteressierten noch einmal die Gelegenheit, die Arbeiten zu sehen, weil das Schloss - außer zu offiziellen ... lesen Sie mehr!

Erschienen am: 03. Februar 1999 (Westfälischer Anzeiger)

"Hommage an Schlaun"
Manfred Dirkling gelingt Huldigung: Barocke Formen zeitgenössisch reduziert

HAMM • Gleich zwei Künstler stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die am Sonntagvormittag im Glaselefanten eröffnet wird: Zum einen Manfred Dirkling mit seinen Holzskulpturen und Werkzeichnungen, zum anderen Johann Conrad Schlaun, der Barockbaumeister. "Hommage an Schlaun" nennt nämlich Dirkling seine bis zum 28. September dauernde erste Einzelausstellung in seiner Geburtsstadt, mit der sich der Künstler auf eine "Zeitreise" begibt. Natürlich kopiert der zeitgenössische Künstler nicht den Architekten, sondern er greift die vielfältige ... lesen Sie mehr!

Erschienen am: 27. August 1997 (Westfälischer Anzeiger)

Bildhauer Manfred Dirkling
Der Zeitgeist bestimmt die Form - mal organisch, mal ursprünglich

HAMM • Wo gehobelt wird, da fliegen Späne. Entsprechend sieht es im Atelier von Manfred Dirkling aus. Denn der Bildhauer macht mit "grobem" Gerät daran, grobe Holzklötze zu bearbeiten. Was daraus entsteht, sind großformatige Skulpturen mit Strukturen, die keine Spur mehr grob sind. Im Gegenteil - Dirklings mal organische Formen, mal überlebensgroße Figurationen wirken so detailliert, dass man kaum für möglich hält, dass sie vor allem mit der Kettensäge produziert werden. Weil Dirkling Holz nicht als Material, sondern nur als Werkstoff ... lesen Sie mehr!

Erschienen am: 09. August 1997 (Westfälischer Anzeiger)

   
       
 
   

 
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